Lasik
Lasik Augsburg Titelbild

LASIK AUGSBURG - Was ist unter LASIK zu verstehen?

Das Wort "Lasik" bedeutet etwa soviel wie „Formveränderung im inneren der Hornhaut durch Laseranwendung“. Die LASIK wird seit Mitte 1993 angewandt. Bei dieser Methode wird mit der computergesteuerten Klinge eines Mikrokeratoms ein dünnes Scheibchen der Hornhautfläche „abgehobelt“, bis nur noch eine schmale Verbindung des Scheibchens mit der Hornhaut besteht.

Dann wird dieses Scheibchen wie ein Deckel umgeklappt und dass innere Gewebe der Hornhaut mit dem Excimerlaser entsprechend der Fehlsichtigkeit geschliffen.

Danach wird der Hornhautdeckel (Flap) wieder auf die Wundfläche zurückgeklappt. Das Hornhautscheibchen muss nicht angenäht werden. Es „saugt sich von selbst an“, vergleichbar mit zwei nassen Glasscheiben und wächst nach einigen Tagen wieder an.
Sie dürfen jedoch einige Tage lang nicht im Auge reiben und müssen in der ersten Woche nachts eine Augenschutzschale tragen.
Der Vorteil der LASIK besteht darin, dass die Oberfläche der Hornhaut nicht zerstört wird. Daher ist die Narbenbildung nach der LASIK gering - und Sie haben nach der Operation keine Schmerzen. Die Hornhautoberfläche ist mit der Haut vergleichbar: Eine große Abschürfung der Haut ist wesentlich schmerzhafter und hinterlässt eine größere Narbe als eine kleine Schnittwunde.

Die LASIK wird seit 1990 durchgeführt und wurde 1999 sowohl von der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) als auch vom Berufsverband der deutschen Augenärzte als wissenschaftlich anerkanntes Verfahren zur Korrektur der Kurzsichtigkeit bis ca. -10 Dioptrien und des Astigmatismus bis ca. 3 Dioptrien eingestuft. Für eine solche Einstufung müssen die Vor- und Nachteile eines Verfahrens weitestgehend bekannt und der Anwendungsbereich klar umschrieben sein, und es müssen Langzeitergebnisse vorliegen, die Spätkomplikationen unwahrscheinlich erscheinen lassen.

In der Praxis wird die LASIK zur Korrektur leichter und mittlerer Kurzsichtigkeit, leichter Weitsichtigkeit sowie eines leichten Astigmatismus eingesetzt.
Dabei hat sich gezeigt, dass in der Korrektur von Kurzsichtigkeiten (Myopie) die besten Ergebnisse bis zu Werten von -10 Dioptrien erzielt werden. Es hat sich erwiesen, daß die Ergebnisse von Korrekturen zwischen -10 und -15 Dioptrien weniger gut, über –15 Dioptrien sogar deutlich schlechter ausfallen, so dass man weitgehend dazu übergegangen ist, nur noch Korrekturen von maximal –12 Dioptrien vorzunehmen (siehe auch „ANDERE METHODEN“).

Weitsichtigkeit (Hyperopie) konnte bereits bis 5 Dioptrien mit der LASIK korrigiert werden. Für höhere Hyperopiewerte ist dieses Verfahren jedoch nicht geeignet. Dabei ist zu unterscheiden zwischen einer spherischen Hyperopie, die bereits mit guten Ergebnissen behandelt werden konnte, und hyperopischem Astigmatismus, bei dem weniger gute Ergebnisse erzielt werden konnten. In jedem Fall sollte eine Korrektur von Hyperopien mit der LASIK sorgfältig abgewogen werden. Unsere Spezialisten aus der Praxis "Lasik Augsburg" beraten Sie zu diesem Thema gerne.

Welche Voraussetzungen müssen für eine Korrektur der Fehlsichtigkeit durch Lasik/refraktive Chirurgie gegeben sein?

  • Die Fehlsichtigkeit sollte seit einem Jahr stabil sein.
  • Der Patient sollte mindestens 20 Jahre alt sein.
  • Es sollten keine anderen Augenerkrankungen wie z.B. Katarakt oder Glaukom (grauer bzw. grüner Star) vorliegen.
  • Bei Allergikern sollte der Operationstermin in die allergiefreie Zeit gelegt werden.
  • Es sollten keine Allgemeinerkrankungen wie z.B. Rheuma vorliegen.

 

Eigenschaften der LASIK-Methode:

  • Sehr gute Vorhersagbarkeit
  • Die Korrektur findet im optischen Zentrum im inneren Bereich der Hornhaut statt
  • Keine Schmerzen nach der Operation
  • Sehr kurze Rehabilitationszeit von wenigen Tagen
  • Nicht reversibel
  • Nachkorrekturen im ersten Jahr relativ gut möglich